Made

Maden sind vielseitig einsetzbar und gleichermaßen für Fried- und Raubfische als Naturköder zu empfehlen. Eine Großzahl an Weißfischen nimmt Maden gerne auf, aber auch Forellen sind gierig danach. Dabei kann die Made entweder gewöhnlich oder als sogenannter Caster verwendet werden.

Made Naturköder

Made als Naturköder

Inhalt:

Als Caster eignet sich die Made gezielt auf große Fische, wie Barben und Brassen. Die Zielfische für Maden sind Rotfedern, Rotaugen, Brassen, Karpfen, Forellen und auch Barsche. Dabei ist bei dem Maden-Köder von Vorteil, dass dieser recht günstig, fast überall verfügbar und vielseitig einsetzbar ist. Zu beachten ist, dass die Maden kühl gelagert werden müssen, da sie sich sonst schnell weiterentwickeln und zu Castern werden.

1. Maden Angeln – die Montagen

Geangelt werden kann mit den Maden unter Einsatz eines Wagglers oder einer Pose auf große Brassen, Rotaugen, Rotfedern oder Lauben. Am Forellensee ist die Made an der Wasserkugel auch ideal an der Wasseroberfläche, kann aber auch mit Sbirolino genutzt werden. Mit einem Futterkorb kann die Made zum Feederangeln auf Brassen und Karpfen eingesetzt werden.

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2. Angeln mit Maden – Angelhaken und Futtermischung

Als optimale Angelhaken sind möglichst spitze und kleine Formen (Größe 12 bis 18) empfehlenswert. Diese sollten durch die Maden möglichst verdeckt werden, um nicht unnötig Misstrauen bei den Fischen zu erzeugen. Dabei sollte mit Maden beim Angeln auch immer angefüttert werden. Auf dem nachfolgenden Bild ist eine Futtermischung in der auch Maden vorkommen.

Futtermischung aus Mais, Made und Paniermehl

Futtermischung aus Mais, Made und Paniermehl

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3. Handhabung mit und Zubereitung von Maden

Maden können aufgewertet werden. So kann ein Tag vorher die Made in Käse eingelegt werden. Als Barbenköder ist die Made dann ideal. Aber auch in Knoblauch eingelegt ist die Made ein hervorragender Forellenköder. Karpfen und andere Weißfische mögen im Sommer Maden mit Vanillezucker. Zusammen mit einem Kaffeelöffel nehmen die Maden eine bräunliche Farbe an. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ansonsten sollte aber auf die Lagertemperatur geachtet werden – der Kühlschrank ist hier ideal. Für die Zubereitung sollten die Maden nach dem Kauf von der Holzspähne getrennt werden. So können sie einen für den Fisch angenehmen Geruch annehmen.

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